RICHTLINIE ZUR BEKÄMPFUNG VON
SKLAVEREI UND
MENSCHENHANDEL

Diese Erklärung wird in Übereinstimmung mit Abschnitt 54(1) des Modern Slavery Act 2015 (Gesetz über moderne Formen der Sklaverei von 2015) abgegeben und beschreibt die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um zu gewährleisten, dass unser Unternehmen sowie unsere Lieferketten frei von Sklaverei und Menschenhandel sind.

Einleitung

Terberg RosRoca Group Limited und ihre Tochtergesellschaften setzen sich aktiv dafür ein, dass Sklaverei und Menschenhandel nicht in ihren Unternehmensaktivitäten vorkommen, und verfolgen daneben das Ziel, sicherzustellen, dass diese Praktiken auch nicht in ihren Lieferketten auftreten. Wir stellen sicher, dass unsere Zulieferer unsere Vorgehensweisen kennen und ergreifen angemessene Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass unsere Zulieferer dieselben hohen Standards erfüllen.

Unsere organisatorische Struktur und Betriebstätigkeit

Terberg RosRoca Group Limited und ihre Tochtergesellschaften stellen seit mehr als 100 Jahren Automobilprodukte her. Wir greifen auf unseren breitgefächerten Erfahrungsschatz und unser Fachwissen zurück, um innovative Produkte und Lösungen zu produzieren, die ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Neben der Produktion an zahlreichen Standorten in aller Welt bieten wir auch Inspektions- und Wartungsarbeiten an. In Europa und rund um die Welt beschäftigen wir rund 2.500 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von € 820 Mio.

Unsere Lieferketten

Als Unternehmensgruppe zählen wir im gesamten Betrieb mehr als 500 Zulieferer. Der Großteil unserer wichtigsten Zulieferer ist im Vereinigten Königreich und auf dem europäischen Festland ansässig, ein kleiner Prozentsatz in China und dem Fernen Osten.
Wir kaufen Komponenten und Materialien, darunter Motoren und Antriebskomponenten, Stahlteile und Stahlgussstücke, Leuchten, elektrische Komponenten und Materialien und elektrische Verkabelung, Hydraulik und Kunststoffe/Gummi.

Gebührende Sorgfalt (Due Diligence)

Terberg RosRoca Group Limited und ihre Tochtergesellschaften wenden gebührende Sorgfalt an, wenn sie die Beauftragung von neuen Zulieferern in Erwägung ziehen, und überprüfen ihre bestehenden Zulieferer regelmäßig. Wir führen Bonitätsprüfungen mithilfe von namhaften Dienstleistern wie Dun & Bradstreet durch. Jeder potenzielle neue Zulieferer muss einen Fragebogen über seinen Qualitätskontrollplan ausfüllen, der im Wesentlichen die bestehenden Verfahren und Akkreditierungen zur Qualität und zum Umweltschutz bewertet. Daneben statten wir Zulieferer, die wir als grundlegend für unsere Geschäftstätigkeit betrachten oder die für große Liefermengen aufkommen, persönliche Besuche ab. Wir achten darauf, dass alle unsere Zulieferer einen Leistungsvertrag (Service Level Agreement, SLA) mit folgendem Wortlaut unterzeichnen: „Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass moderne Formen der Sklaverei und Menschenhandel weder in unseren Lieferketten noch in irgendeinem Teil unseres Unternehmens vorkommen. Unsere Verfahren zur Bekämpfung von Sklaverei spiegeln unsere Verpflichtung zum ethischen und integren Handeln in allen unseren Geschäftsbeziehungen wider sowie zur Einführung und Umsetzung effektiver Systeme und Kontrollen, die gewährleisten, dass Sklaverei und Menschenhandel in unseren Lieferketten keinen Platz finden.“
Unsere Zulieferer erhalten auch eine Kopie dieser Erklärung. Stellen wir fest, dass Zulieferer über unzureichende Verfahren verfügen, ergreifen wir Verbesserungsmaßnahmen, einschließlich der Beratung der Zulieferer und der Forderung der Umsetzung von Aktionsplänen. Wir verhängen Sanktionen gegen Zulieferer, die ihre Performance nicht in Übereinstimmung mit dem Aktionsplan verbessern oder die schwerwiegende Verstöße gegen unseren SLA aufweisen, bis hin zur Beendigung unserer Geschäftsbeziehung.

Einstellungs- und Leiharbeitnehmerrichtlinie

Unsere Einstellungsrichtlinie enthält unsere Verfahren zur Eingliederung von Arbeitnehmern in das Unternehmen in Übereinstimmung mit dem geltenden Recht und unserer internen Gleichheitsrichtlinie. Wir verwenden nur bestimmte namhafte Vermittlungsagenturen, um Arbeitskräfte zu finden, und überprüfen bei neuen Agenturen immer deren Praktiken, bevor wir Arbeitskräfte von ihnen akzeptieren.

Unsere Personalabteilung gewährleistet, dass wir stets das geltende Recht der geografischen Gebiete beachten, in denen wir ansässig sind. Das Unternehmen ist immer bestrebt, mehr als den lokalen Mindestlohn oder die gesetzlich genehmigten Tarife für die Ausbildung von Auszubildenden in der jeweiligen Region zu zahlen.

Arbeitnehmerschulung

Wir führen spezielle Schulungen zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel für unsere Manager im Personalwesen und im Einkauf durch. Wir stellen auch sicher, dass wir in den Abteilungen, die für Personalwesen, Einkauf, Lieferketten und Zuliefererqualität zuständig sind, kontinuierlich Fortbildungen durchführen, um die leitenden Mitarbeiter zu schulen und zu gewährleisten, dass sie die Risiken einschätzen können, dass moderne Formen der Sklaverei und Menschenhandel in unserem Unternehmen oder unseren Lieferketten auftauchen, und um unsere Verfahren, die auf eine Minderung dieses Risikos abzielen, effektiv umsetzen zu können. Diese Erklärung wird auch intern veröffentlicht, um dieses Problem zu thematisieren und um auf die bestehende Verpflichtung von Terberg RosRoca Group Limited und ihren Tochtergesellschaften hinzuweisen, diesen Praktiken vorzubeugen. Mitarbeiter werden aufgefordert, sich vertraulich an die Personalabteilung zu wenden, falls sie Sorgen oder Bedenken im Hinblick auf moderne Formen von Sklaverei oder Menschenhandel hegen.

Zukünftige Maßnahmen

Die folgenden Maßnahmen werden für das Jahr 2017 anvisiert. Sie sollen uns in unseren Bemühungen unterstützen, den modernen Formen der Sklaverei und dem Menschenhandel in unseren Unternehmensaktivitäten vorzubeugen. Zu unseren Initiativen zählen:

  • Breitgefächerte Kartierung der Lieferkette zur Bewertung bestimmter Produktrisiken oder geografischen Risiken im Hinblick auf moderne Formen der Sklaverei und Menschenhandel
  • Bewertung der Risiken hinsichtlich moderner Formen der Sklaverei und Menschenhandel für jeden neuen Zulieferer
  • Eingliederung unserer Fortbildungsanforderungen in unseren SLA, so dass unsere wichtigsten Zulieferer verpflichtet sind, die nötigen Sensibilisierungsschulungen für ihre eigenen Mitarbeiter anzubieten
  • Erwägung, eine Datenbank ethischer Zulieferer einzuführen.

Diese Initiativen sollen herausstellen, welche Geschäftstätigkeiten das höchste Risiko aufweisen, von Sklaverei und Menschenhandel betroffen zu sein, damit wir falls nötig Korrekturmaßnahmen anwenden können.

Diese Erklärung wurde vom Aufsichtsrat der Terberg RosRoca Group Limited genehmigt, der sie jährlich überprüfen und aktualisieren wird.

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